Viele der umfangreichen Maßnahmen, die im Online-Marketing gerne für eine umfangreiche SEO eingesetzt werden, sind bei einem Blog nur begrenzt sinnvoll. Das gilt insbesondere, falls dieser ausschließlich privat genutzt werden soll. Ein umfangreiches Linkbuilding zu betreiben, wäre in einem solchen Fall nicht nur aufwendig, sondern könnte sogar negative Auswirkungen nach sich ziehen. Die Zeiten, in denen kleine Seiten durch einen massiven Linkausbau ihre Popularität steigern konnten, sind vorbei. Heute werden Sie im Gegenteil eher abgestraft, falls die Anzahl der Links in einem eklatanten Missverhältnis zum Umfang des Inhalts stehen. Bei Blogs, die nicht täglich mit mehreren neuen Beiträgen aufwarten können, sind solche Versuche also eher kontraproduktiv.
Setzen Sie auf hochwertige Links und Inhalte
Das bedeutet natürlich nicht, dass Sie gar keine SEO für Ihren Blog betreiben sollen – ganz im Gegenteil. Es bedeutet lediglich, dass Sie ihre Aktivitäten anpassen müssen, um einen maximalen Effekt bei einem akzeptablen Zeitaufwand zu erzielen. Gerade bei kleineren Blogs bedeutet das: Klasse statt Masse. Das Internet wimmelt heute von kleinen Beiträgen, die sich alle stark ähneln und keinen oder nur geringen Mehrwert bieten. Freiwillig wird diese keiner verlinken. Bieten Sie jedoch echte Inhalte und einen ansprechenden Stil, finden sich schnell Interessenten. Sie können diesen Prozess unterstützen, indem Sie Webmaster ähnlicher Blogs auf Ihre Texte hinweisen.
Nutzen Sie soziale Plattformen
Die Existenz eines Facebook- oder Google + Profils allein wird von Suchmaschinenbetreibern positiv bewertet. Zusätzlich finden Sie hier leicht Leser und Interessenten für die Inhalte auf Ihrem Blog. Ein gutes Profil bewirkt mitunter einen höheren Besucheranstieg als eine umfangreiche SEO, bedeutet aber einen weitaus geringeren Arbeitsaufwand. Und je mehr Besucher kommen, desto öfter verlinken diese Sie auf deren eigenen Seiten.